
Feuer frei für die Grillsaion!
Text: Doris Thallinger
Fotos: ablinger/WMW Werbeagentur
Die warmen Tage und Abende der vergangenen Wochen haben es schon gezeigt: Grillen liegt im Trend wie nie zuvor. Es bedarf auch keines besonderen Anlasses, um den Griller zu starten – im Gegenteil, sobald das Wetter mitspielt, gibt es einfach nichts Schöneres, als die Küche nach draußen zu verlegen.
Ob alleine, zu zweit, mit der Familie und jetzt auch wieder mit den engsten Freunden: Grillen ist immer ein Erlebnis, für Kinder, Feinschmecker, Fleischkenner und Steakliebhaber! Das Wunderbare daran: Es geht beim Grillen meist leger zu Gange. Essen mit den Fingern, die verschiedenen Stücke probieren, das Lieblingswürstl oder -Steak mit dem nächsen teilen – alles ist erlaubt.
Trotz aller Spontanität empfiehlt es sich aber, sich vorab ein paar Gedanken zu machen, damit der Grillspaß auch zum sicheren Genuss wird. Und zu diesem Genuss gehört die richtige Kombination unterschiedlicher Fleisch- und Wurstspezialitäten.
Die Vielfalt macht es aus
„Wenn der Hunger bereits sehr groß ist und es entsprechend schnell gehen muss, eignen sich beispielsweise Fackelspieße oder Käsekrainer, Berner Würstel oder Salzburger Landbratwürstel. Die Mini-Varianten dieser Würstel sind besonders bei Kindern beliebt“, weiß Metzgermeister Franz Ablinger, „Den Höhepunkt für eine Grillerei stellt aber natürlich das Fleisch dar.“
Große Stücke
Echte Grill-Höhepunkte erreicht man, wenn man auf beeindruckend große Stücke setzt, wie zum Beispiel Tomahawk-Steak, Kalbskarree oder Flankstück. „Nur Mut – auch das Tomahawk, das sicherlich der Star einer jeden Grillerei ist, ist mit etwas Übbung ganz leicht perfekt zu braten!“ so Franz Ablinger. Sein Tipp: Auf beiden Seiten mit hoher Temperatur scharf anbraten, danach bei indirekter Hitze – überwacht vom Grillthermometer – noch etwa 40 Minuten garen. „In der Zwischenzeit kann man in Ruhe die Würstel grillen und den ersten Hunger stillen!“, schmunzelt er.
Dry Aged
Dry Aged bedeutet, dass das Fleisch mehrere Wochen am Knochen in speziellen Kühlräumen reift und von Hand ausgelöst wird. Durch seine lange, trockene Reifung erhält das Rib Eye Dry Aged ein besonderes, intensives Aroma und wird unvergleichlich zart. Auf dem Grill sollte das gute Stück erst scharf angebraten werden und danach bei 100° ca. 10 Minuten rasten. Das Dry Aged Beef, das bei Ablinger erhältlich ist, stammt übrigens ausschließlich von Rindern aus der Region!
Saucen, Chutneys, Dips zum Grillen.
Bereits pur sind die Ablinger Grillspezialitäten ein Genuss. Mit den Saucen-Rezepten von Otto Wallner verleihen Sie Grillfleisch und Würsteln ganz einfach neue geschmackliche Dimensionen mit exotisch-fruchtigen Noten. Otto Wallner prägte jahrzehntelang die österreichische Küche. Dabei schaffte er es, traditionelle Gerichte auf höchstes Niveau zu heben, wie zuletzt als Küchenchef im Schlosshotel Anif. Seine Kochkunst wurde mit zwei Hauben des Gault-Millau ausgezeichnet.
Curry-Mango-Dip
Zutaten:
1/8 l Sauerrahm
3 EL Curry, je nach Gusto – mild oder scharf
1/2 reife Mango, gemixt mit etwas Mangosaft
1/2 reife Mango in kleine Würfel geschnitten
Salz
Sauerrahm, Curry und Mango verrühren und mit Salz abschmecken.
Cocktailsauce
Zutaten:
1/8 l Sauerrahm
2 – 3 EL Ketchup
frisch geriebener Kren
1 cl Cognac
1/16 l Mayonnaise
Salz, Pfeffer
Alle Zutaten gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ananas-Chili-Chutney
Zutaten:
1 reife Ananas
2 Knoblauchzehen in Scheiben
2 EL Olivenöl
1 Vanilleschote
1 – 2 Chilischoten (gerne etwas schärfer)
3 EL Honig
ca. 1/16 l Weißwein
Salz
Ananas auslösen, die eine Hälfte in feine, die andere Hälfte in grobe Würfel schneiden. Knoblauchscheiben in Olivenöl anbraten, Honig hinzugeben und mit Weißwein ablöschen. Danach die groben Ananaswürfel sowie die ganze Vanilleschote dazu und weich kochen. Vanilleschote entnehmen, mit Wasser abspülen und trocknen lassen. Sie kann für andere Rezepte nochmals verwendet werden. Die fein geschnittene Ananas in den Topf und erneut aufkochen. Chili halbieren, Kerne entfernen, fein schneiden und in die Masse rühren. Mit etwas Salz abschmecken.